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Die Stabilität des Euro wahren

Vor zehn Jahren hat ein großer Teil der Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine gemeinsame Währung, den Euro, eingeführt. Damit wurde ein Traum der Gründerväter Europas wahr. Es ist insbesondere ein Verdienst von Helmut Kohl und Theo Waigel, dass der Euro als stabile und sichere Währung zu einem wichtigen Baustein des europäischen Hauses geworden ist. Heute wird in 16 Staaten der EU mit dem Euro gezahlt. Er entfaltet eine große Anziehungskraft über den Euro-Raum hinaus.

Nur eine stabile Währung schafft Vertrauen und sichert den Wohlstand aller Bürger. Der Euro hat sich als Bollwerk erwiesen, das die negativen Entwicklungen der Finanzmarktkrise abgeschwächt hat. In einem Europa mit vielen einzelnen Währungen hätten Währungsspekulationen diese Krise zusätzlich verschärft. Für die CDU gibt es zwei entscheidende Garanten für die Stabilität des Euro und damit für eine nachhaltige, wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik im Euro-Raum: zum einen die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank und ihre klare Ausrichtung auf Stabilität, zum anderen die Maastrichter Stabilitätskriterien und der Stabilitäts- und Wachstumspakt als Pfeiler der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Mit Blick auf die Erweiterung der Euro-Währungszone bleibt die dauerhafte Einhaltung der Konvergenzkriterien für die CDU eine wesentliche Voraussetzung.

Deutschland trägt als größte Volkswirtschaft in der EU eine besondere Verantwortung für einen stabilen Euro, stabile Finanzmärkte und für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Daher muss es die Regeln zur Wirtschafts- und Währungsunion einhalten. Eine nachhaltige Haushaltspolitik ist die Voraussetzung für ein stabiles Wirtschaftswachstum und für notwendige Investitionen in Bildung und zukunftsträchtige Technologien und schafft Spielräume für flexibles Handeln in Krisenzeiten.

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